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Gesundheitspraktiker/innenBfG lehren und unterrichten die Praxis und das Verstehen der verschiedenen Gesundheitswege. Wir unterscheiden in der Aus- und Weiterbildung sehr deutlich zwischen den unterschiedlichen Praxiszielen: Entspannung und Vitalität sowie Persönlichkeitsbildung und Selbsterfahrung oder Meditation und spirituelle Entwicklung. Gesundheitspraktiker/innen BfG wenden für ihre Ziele verschiedene Methoden an. Methoden sind für uns Werkzeuge, die für unterschiedliche Ziele ingesetzt werden können.
Gesundheitspraktiker/inBfG für Entspannung und Vitalität
Das Wort Gesundheitspraxis bedeutet, wenn es hier und in anderen Textes des Verbandes benutzt wird, das Anwenden von Methoden für das Ziel, Gesundheit zu lernen und leben. Gesundheitspraxis beschreibt keine Räume oder eine einzelne spezielle Methode. Die Praxis von Gesundheitspraktiker/innen mit diesem Anwendungsschwerpunkt besteht darin, Menschen Wohlfühlen und Genießen zu ermöglichen. Gesundheit durch Genießen ist hier das leitende Motto.
Die Methoden entstammen Bereichen der Massagen, der Balancearbeit auf Grundlage der Meridianlehre, der Elementenlehre und Chakrenerfahrung. Ebenso werden selbstverständlich Methoden der Energiearbeit angewendet. Techniken der mentalen Entspannung, Möglichkeiten der Kunst, der Sinnesschule, der Kosmetik und vieler anderer Methoden werden genutzt.
Die Praxisbereiche und Praxisperspektiven von Gesundheitspraktiker/innen BfG für Entspannung und Vitalität bieten Wellness im besten Sinne an: nieveauvoll und effektiv. Es gibt gute Gründe, warum das Bedürfnis für Wellness wächst. Es gibt einen ‚Hunger nach einfachem Genießen’, nach Berührung und einer Anwesenheit, die ‚nur da’ ist, die eben nicht medizinisch ist, die eben nicht sofort in Muskelaufbau oder auch in geistigem Wachstum gemessen wird, die in gewisser Weise ‚zweckfrei’ ist.
Die Praxismöglichkeiten sind entsprechend vielseitig und umfangreich. überall, wo Menschen unter Streß leiden oder wo Menschen spüren und wissen, daß sie etwas ‚für sich’ tun möchten, sind die Angebote von Gesundheitspraktiker/innen BfG für Entspannung und Vitalität gefragt. Es wird überwiegend freiberuflich gearbeitet, individuell oder mit Gruppen; Anstellungen in Zentren oder Hotels sind möglich; ebenso gibt es immer häufiger Kooperationsgemeinschaften mit Heilpraktikern, Ärzten, Therapeuten sowie anderen Heil- und Gesundheitsberufen. Ideal geeignet ist die Arbeit als Gesundheitspraktiker/ in BfG für Entspannung und Vitalität als eine oekonomische Grundlage für weitere Entwicklungen oder als Ergänzung zu anderen Berufen. Denn die Ausbildungen sind relativ kurz und man kann recht früh mit Einnahmen rechnen, wenn man sich klar auf diesen Praxisbereich konzentriert.
Die Kompetenzen bestehen zum einen selbstverständlich aus dem sicheren Beherrschen einer oder mehrerer Anwendungsmethoden für Entspannung und Vitalität. Die kommunikative Kompetenz bildet die zweite Grundlage für eine erfolgreiche Praxis. Als Praktiker/in sollte man die eigene Methode verständlich darstellen können, man sollte in der Lage sein, Klienten aktiv zuzuhören, um das richtige Gleichgewicht zwischen Unter- und Überforderung und eine gute Balance von Schweigen und Reden zu finden. Das Umgehen mit unterschiedlichen Erwartungen, speziell Heilerwartungen gehört ebenso zur kommunikativen Kompetenz, wie ein sicheres Umgehen mit schwierigen Erfahrungen, z.B. Schmerzen, Leiden, unerwartete Reaktionen. Unsere langjährige Praxiserfahrung haben wir in der unten aufgeführten Liste der verbindlichen Ausbildungsthemen zusammengefasst.
Gesundheitspraktiker/in BfG für Persönlichkeitsbildung und Individualität
Die Praxis in diesem Anwendungsbereich besteht im Wesenskern darin, die Beziehungen von Menschen zu sich selbst zu verbessern. Probleme, Krisen im Älter Werden, innere Unruhe und Unsicherheiten sind oft der Anlass, bei und mit sich selbst nach neuen Möglichkeiten und verborgenen Begabungen zu suchen. Beratung, Lebenshilfe, Unterricht, Begleiten von Selbsterfahrung im weitesten Sinne gehören zur Praxis in diesem gesundheitspraktischen Anwendungsbereich.
Die Methoden, welche in diesem Praxisbereich angewendet werden, sind oft in komplexe Systeme eingebettet. Zum Beispiel die Möglichkeiten in der Kinesiologie durch ihre Körper-feedbackmethode, die Arbeit mit den 5 Elementen z.B. im ShenDo Shiatsu oder der Wasser-Balance Arbeit. Energetische Methoden sind selbstverständlich bei entsprechender Anwendung ebenfalls gut geeignet, Persönlichkeitsentwicklung zu fördern, ebenso auch meditative Sportarten; Farb-, Musik- Klangselbsterfahrung; Chakren-Aktivierung. Spielerische Methoden sind sehr gute Wege der Selbsterfahrung und des Lernens, wie mentale Trainingsverfahren. Rückführungsarbeit, astrologische Selbsterfahrung und viele weitere Methoden, sind geeignet, Menschen in ihrem Erleben und Wachsen zu bereichern.
Die Praxisbereiche und Praxisperspektiven sind zur Zeit sehr expansiv. Mehr und mehr Menschen fühlen, daß sie den Kontakt zu sich verloren haben oder zu verlieren drohen. Anlass für viele Menschen, Persönlichkeitsbildung und Selbsterfahrung zu suchen sind oftmals Krisen und Alltagsprobleme. Gleichzeitig fühlen sich die Menschen nicht krankhaft gestört, so daß eine Behandlung zum Beispiel durch Psychotherapie bewusst nicht gesucht wird. Persönlichkeitsbildung und Selbsterfahrung sind von der Ahnung angetrieben, mehr aus seinem Leben machen zu können, als sich bisher realisiert hat. Die Tätigkeit von Gesundheitspraktiker/innen BfG für Persönlichkeitsbildung und Individualität ist überwiegend freiberuflich; in Einzel- oder Gruppenangeboten. Kooperation mit allen anderen Berufsbereichen sind sehr gut möglich. Anstellungen oder Verträge mit Bildungseinrichtungen oder Trainings- Ausbildungseinrichtungen werden immer aussichtsreicher. Verschiedene Beratungsberufe, einige Trainingsund Unterrichtssysteme sowie spirituelle Lehrwege können sehr gut mit der Gesundheitspraxis kombiniert werden.
Die Kompetenzen bestehen zunächst in einer soliden handwerklichen Methodenausbildung und einer umfangreichen Eigenerfahrung. Sodann ist für diesen Praxisbereich eine umfassende und praxisbezogene kommunikative Kompetenz zu erarbeiten. Der wichtigste Schlüssel für die Balance zwischen Innen und Außen ist die ‚innere Kommunikation’. Wie außen so innen und wie Innen so außen. Wir wenden die Prinzipien der nicht direktiven und aktivierenden Gesprächsführung auch für innere Selbst-Gespräche an. Wer Gesundheitspraxis für Persönlichkeitsbildung anbietet, unterrichtet auch Mit sich selbst wie mit einem guten Freund und einer guten Freundin zu sprechen Innere Reaktionen und Impulse wahr- und ernst zu nehmen Die eigenen Gedanken wie eine innere Teamsitzung zu leiten Die innere Phantasie als Partner/in zu begrüßen und mit ihr Themen und Probleme zu erörtern Gesundheitspraktiker/innenBfG lehren und unterrichten die Praxis und das Verstehen der verschiedenen Gesundheitswege. Wir unterscheiden in der Aus- und Weiterbildung sehr deutlich zwischen den unterschiedlichen Praxiszielen: Entspannung und Vitalität sowie Persönlichkeitsbildung und Selbsterfahrung oder Meditation und spirituelle Entwicklung. Gesundheitspraktiker/innen BfG wenden für ihre Ziele verschiedene Methoden an. Methoden sind für uns Werkzeuge, die für unterschiedliche Ziele ingesetzt werden können.
Gesundheitspraktiker/In BfG für Meditation
Die Praxis ist in diesem Anwendungsbereich das Anleiten und Begleiten meditativer Erfahrungen. Einzelne Methoden werden in Theorie und Praxis unterrichtet. Die Methoden umfassen die unterschiedlichsten Formen meditativer Techniken. Hierzu gehören auch meditativ genutzte Formen der Energieerfahrung. Ebenso können Körper- Stimm- und Sinnesübungen sowie bestimmte Sportarten und Kunstformen Medien einer meditativen Erfahrung werden. Geschlossene meditative Systeme, wie sie in Religionsgemeinschaften zur Praxis gehören oder wie sie im Rahmen von Mentaltraining oder sogenanntem positivem Denken vorkommen, gehören für uns in den Bereich der Selbsterfahrung bzw. der Selbstschulung. Meditative Methoden im Sinne der Gesundheitspraxis im BfG sind grundsätzlich offen, d.h. sie haben keine speziellen Ziele und Zwecke. Das Praxisfeld wendet sich an Menschen, die sich für einen längeren, meditativen Selbsterfahrungsprozess entscheiden wollen. Die Kompetenzen, die notwendig sind, bestehen in erster Linie in der umfangreichen Eigenerfahrung. Zusätzlich ist eine praxisnahe pädagogische Kompetenz erforderlich, um meditative Prozesse verantwortungsvoll begleiten zu können. Als Gesundheitspraktiker/in BfG für Meditation kann man einer bestimmten spirituellen oder religiösen oder methodischen Tradition verbunden sein. Dies ist bei fortgeschrittener Erfahrung sogar oft wünschenswert, um eine spirituelle geistige Heimat zu haben. Gleichzeitig gehört es zur Praxiskompetenz, Menschen unabhängig von dieser eigenen Heimat unterrichten und begleiten zu können. 
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